Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder - Anstalt des öffentlichen Rechts
Derzeit wird allein in Deutschland von rund 400.000 Spielsüchtigen ausgegangen, wobei diese immer mehr auf das Internet ausweichen. Dort werden raffinierte Spiele angeboten, gleichzeitig wird mit verschiedenen Boni um neue Spieler und mehr Einsätze geworben. Wer einmal damit angefangen hat, kann nur schwer wieder aufhören. Zu groß ist die Verlockung, mit dem nächsten Spiel doch zu gewinnen und den Einsatz „wieder hereinzuholen“. Und wenn nicht mit dem nächsten Spiel, dann vielleicht mit dem folgenden oder aber ganz sicher mit dem danach folgenden!
Vergabe von Glücksspiellizenzen
Derzeit sieht es aber so aus, dass das Land eine komplette Kehrtwende vorgenommen hat und rund 120 neue Lizenzen vergeben will. Der Stückpreis liegt bei 200.000 Euro, was eine Gesamtsumme von rund 24 Millionen Euro ausmacht, die in die Haushaltskasse des Landes kommen könnten. Das freut nicht nur Italien selbst, sondern auch die Partner in der Europäischen Union! Was erst einmal viel klingt, bringt cas online casino deutschland 5 euro einzahlung dem Land aber keine Bauchschmerzen, denn niemand nimmt an, dass die Lizenzen nicht vergeben werden könnten. Die Regulierung des Glücksspielmarktes soll unter anderem zum Schutz der Spieler erfolgen.
Kontrolle der Datenschutz-Maßnahmen
Die Onlinespiele verfolgen diesen Zweck jedoch ganz sicher nicht. Denn hier wird niemand nach seinem Personalausweis gefragt, nach seinem finanziellen Status oder danach, ob die Kreditkarte gedeckt oder wieder einmal überzogen ist. Es könnte hemmungslos gezockt werden, Haus und Hof sind verloren, der Spieler auf Jahre hoch verschuldet. Die Anbieter können zwar nichts für den Spieltrieb, jedoch sind die Regulierungsmöglichkeiten des Onlinemarktes kaum gegeben. Logisch auch, denn wie sollte der Anbieter ohne die Konsequenz einer Schufa-Anfrage oder einer anderen Möglichkeit zum Einschätzen der Bonität des Spielers herausfinden, ob sich dieser das Spiel leisten kann? Der Gesetzgeber muss hier Wege finden, um die Regulierung durchzusetzen und auch im praktischen Onlinespiel durchzusetzen.
| Phase | Dauer (ca.) | Kernaktivität / Dokumentation | Kosten (Gebührenrahmen) |
|---|---|---|---|
| Vorprüfung & Beratung | 1-2 Monate | Prüfung der Voraussetzungen, Erstellung des Antragspakets | 10.000 - 50.000 € (Beratung) |
| Formeller Antrag | 1 Monat | Einreichung des vollständigen Antrags bei der GGL | ca. 5.000 € (Antragsgebühr) |
| Inhaltliche Prüfung | 3-6 Monate | Prüfung aller Nachweise durch Behörde und externe Gutachter | 50.000 - 150.000 € (Prüfgebühren) |
| Erteilung & Freischaltung | 1 Monat | Zahlung der Lizenzgebühr, technische Integration, Freischaltung der Domain | ab 2,5 Mio. € (Jahreslizenzgebühr) |
Was allerdings schwer werden dürfte, angesichts der Zahl von über 12.000 Online-Anbietern für Glücksspiele weltweit.
Verantwortungsvolles Spielen
Der Grund für die Legalisierung des kleinen Glücksspiels bestand darin, dass der Europäische Gerichtshof im Jahr 2010 entschied, dass das bisherige Glücksspielgesetz Österreichs nicht rechtens sei. Eine Nachbesserung war nötig, wobei darüber derzeit wieder einmal diskutiert wird. Diese Debatten drehen sich um das Monopol, welches mit dem Schutz der Spieler begründet wird und verbrieft ist. Das Geschäft mit den Lizenzen für Glücksspiele und Onlinekasinos boomt in Malta. Wer dort ein Unternehmen gründet (mit der Rechtsform „Limited“) muss nur fünf Prozent Steuern zahlen, was im europäischen Vergleich extrem niedrig ist.
Wetten ohne Aufsicht
Außerdem sind Glücksspiele allgemein sehr niedrig besteuert und die juristischen Regelungen für das Online-Glücksspiel sind sehr gut. Gründe genug, um eine Lizenz in Malta zu erwerben! Heute besitzt der Handel mit den Lizenzen überdies eine enorme wirtschaftliche Bedeutung, denn das Glücksspiel macht inzwischen rund acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus und liegt in Malta damit elfmal höher als im übrigen EU-Raum. Malta ist offener, was die Vergabe der Lizenzen angeht, außerdem sind diese hier deutlich günstiger. Das Lizenzsystem in Malta ist in mehrere Kategorien unterteilt. bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Miriam Doerr Martin Frommherz -#01: Kzenon -#02: Nejron Photo-#03: Marco Rubino -#04: Elnur Bisher war Onlineglücksspiel in Deutschland weitgehend illegal. Dann tritt der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft, der es Anbietern ermöglicht, eine Lizenz für ein Onlinecasino in Deutschland zu bekommen. Die Politik will damit den Schwarzmarkt eindämmen.
Das Test- und Bewertungssystem von Hochgepokert erklärt
Und selbst wenn das der Fall wäre, müsste sein Einsatz begrenzt sein. Die Masche, Gewinne zu steuern, hilft nicht immer. Dafür liegt ein Algorithmus vor, der schon vor dem eigentlichen Spielbeginn festlegt, ob der kommende Spieler gewinnen wird oder nicht. Wer dann zur rechten Zeit am Rechner sitzt, hat Glück (oder eben auch nicht). Der Gewinn hängt nicht von seinem Einsatz ab! Kritiker befürchten jedoch, dass mit dieser Legalisierung die Spielsucht steigt. Der Staatsvertrag ermöglicht es Anbietern von Onlinecasinos aber etwa auch Spielhallenbetreibern, eine offizielle Glücksspiellizenz zu bekommen.
- Ein detaillierter Geschäftsplan mit Finanzierungsnachweis ist erforderlich.
- Der Nachweis der Zuverlässigkeit der Antragsteller und Geschäftsführer muss erbracht werden.
- Es muss ein Konzept zum Spieler- und Jugendschutz sowie zur Suchtprävention vorgelegt werden.
- Technische Nachweise zur IT-Sicherheit und Integrität der Spielsoftware sind Pflicht.
- Bei Auslandsgesellschaften ist ein inländischer Bevollmächtigter zu benennen.
- Eine Gebühr für das Antragsverfahren ist vorab zu entrichten.
Damit können die Anbieter Onlinespielangebote in Deutschland machen – vorher war das in der Regel nicht erlaubt. Spielerinnen und Spieler können sich somit künftig bei privaten Glücksspielplattformen anmelden, sofern diese eine Konzession haben.
Wie viele Menschen leiden an Spielsucht und wo gibt es Hilfe?
Remote Gaming LicenceDie Lizenz wird von all den Anbietern erworben, die kasinoähnliche Spiele anbieten. Remote Betting LicenceDiese Lizenz richtet sich an diejenigen, die Wetten anbieten. Lizenz für Wetten und Spiele zu festen QuotenDie dritte Kategorie richtet sich an Anbieter, die feste Quoten und Spieleinsätze für ihre Spiele und Wetten vorgeben. Meist nutzen Anbieter von Onlinepoker-Spielen diese Kategorie. Host LicenceDie Lizenz richtet sich an die Anbieter von Servern und Plattformen für den Onlineservice, den Glücksspielanbieter offerieren.
Staatliche Klassenlotterien (GKL)
Italien hat sich bis vor einiger Zeit mit Glücksspielen schwergetan und war dafür, den heimischen Markt noch stärker als bisher zu regulieren. Doch nun sieht es anders aus und das Land möchte sogar 120 neue Lizenzen vergeben. Eigentlich gehört Italien nicht zwingend zu den reichen Ländern Europas bzw. der Europäischen Union und brillierte in jüngster Zeit eher mit seinen umfassenden Haushaltslücken als mit einer guten finanziellen Aufstellung. Dass das Glücksspiel dabei noch stärker eingedämmt werden sollte, war nicht unbedingt logisch, bringt es doch viel Geld in die Kassen des Staates. Der Glücksspielstaatsvertrag regelt somit die Gesetzeslage für Deutschland einheitlich, denn bisher gab es nur in Schleswig-Holstein ein Glücksspielgesetz, das schon 2012 eingeführt wurde. Damit konnten Onlinecasinos zwar eine Lizenz von Schleswig-Holstein erhalten. Spielen durfte aber nur, wer dort wohnte oder sich dort aufhielt. Zugleich gab es aber auch EU-Lizenzen – etwa aus Malta oder Gibraltar – mit denen es möglich war, bundesweit Zugang zu Onlinecasinos zu bekommen. Die unterschiedlichen Regelungen führten zu einem Wirrwarr an Angeboten.
Online Sportwetten und Buchmacher vor Ort
Auf bonus.net ist zu lesen, dass immer mehr Menschen vor dem heimischen Rechner zocken. Das ist auch viel einfacher, denn hier ist das Kasino zu jeder Tages- und Nachtzeit zugänglich, niemand muss sich an Öffnungszeiten halten. Außerdem steht auch kein weiterer Spieler daneben, der den Zocker darauf aufmerksam macht, dass er gerade im Begriff ist, viel zu viel Geld zu verspielen. Unter dieser Entwicklung leiden die realen Kasinos und kleinen Spielhallen, denn zu verzeichnen sinkende Spielerzahlen. Nichtsdestotrotz müssen die Anbieter eine Lizenz vorweisen können, was in Deutschland nicht eben einfach ist.
Welche Hilfsangebote gibt es für den Spielerschutz in Deutschland?
Denn der rechtliche Rahmen für den Glücksspielmarkt ist recht unpräzise gesetzt, zumal auch auf EU-Ebene keine vernünftige Regelung möglich ist. Die Regulierungen der einzelnen Mitgliedsländer der EU existieren parallel zueinander und sind nicht einheitlich. Glücksspiele sind unter die Dienstleistungsfreizügigkeit der EU zu zählen und können damit nicht ohne triftigen Grund verweigert werden. Die Regulierungen der einzelnen Länder zielen aber darauf ab, dass eine Verweigerung in bestimmten Fällen möglich ist bzw. dass die Angebote eingeschränkt werden müssen. Vielen Nutzenden war zudem unklar, was erlaubt war und was nicht.
- Das Lizenzportal der Länder („Lizenzportal.de“) dient als zentrale Antragsplattform.
- Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) führt eine Liste aller lizenzierten Anbieter.
- Whitelists der Bundesländer nennen Anbieter, die legal in ihrem Gebiet anbieten dürfen.
- Das Bundesamt für Justiz führt eine Liste der für Sportwetten zugelassenen Anbieter.
- Die Aufsichtsbehörden veröffentlichen regelmäßig Berichte zu Sperrdatei und Kontrollmaßnahmen.
Der Glücksspielstaatsvertrag soll nun Klarheit schaffen und auch die illegalen Angebote zurückdrängen. Lange wurde über die Novellierung gestritten, weil die Sorge groß ist, dass mit einer Legalisierung von Onlinecasinos mehr Menschen spielsüchtig werden könnten. Der Staatsvertrag sieht nun vor, dass etwa Liveangebote sowie Tischspiele wie Blackjack, Baccara und Roulette verboten sind.
Betano-Fall als Leitentscheidung
Das gilt immer dann, wenn die Regulierung dem öffentlichen Wohl dient. Vor dem Hintergrund des wachsenden Interesses an Online-Spielen ist das aber schwer, die Regulierungen wirklich durchsetzen zu können, und zwar in einer Form, die keine „Umgehung“ zulässt. Momentan sieht es in Deutschland wie folgt aus: Der Glücksspielstaatsvertrag von 2012 setzt den rechtlichen Rahmen für das Glücksspiel innerhalb der Bundesrepublik. Die Regulierung der Glücksspiele ist Sache der Länder. Weite Teile des Marktes sind unter den 16 Bundesländern einheitlich geregelt.
Online-Casino: Ohne Verifizierung kein Glücksspiel erlaubt
Der Glücksspielstaatsvertrag legt fünf Ziele fest, die gleichrangig nebeneinander bestehen: Damit diese Ziele zu erreichen bzw. einzuhalten sind, kann eine Regulierung des Glücksspielmarktes erfolgen. Nicht nur in Deutschland wird der Markt für Glücksspiele reguliert, auch in Österreich müssen Lizenzen vergeben werden und es gibt die Möglichkeit des staatlichen Eingriffs. Dort geht es vor allem um das sogenannte kleine Glücksspiel, das im März 2011 legal wurde und bei dem es sich um die „einarmigen Banditen“ handelt. Die Länder vergeben für den Betrieb dieser Automaten Konzessionen. Außerdem bleibt gleichzeitiges Wetten bei mehreren Onlinecasinos illegal. Zudem dürfen die Anbieter in der Zeit von 6 bis 21 Uhr keine Eigenwerbung machen. Die Einhaltung der Regeln wird durch eine gemeinsame Glücksspielbehörde der Bundesländer mit Sitz in Sachsen-Anhalt überwacht. Sportwetten waren schon vorher durch den Glücksspielstaatsvertrag geregelt. Neu ist für die Anbieter mit der Reform allerdings, dass auch sie eine Glücksspiellizenz beantragen müssen, wenn sie Onlinewetten anbieten. Viele große Anbieter wie Tipico, bwin und BildBet haben die deutsche Sportwettenlizenz aber bereits frühzeitig erhalten. Neu ist jedoch, dass aktive Sportprofis nicht für die Wettanbieter werben dürfen. Für das staatliche Lotto ändert sich hingegen kaum etwas. Die offiziellen Lotto-Anbieter hatten schon zuvor von den Landeslotteriegesellschaften eine glücksspielrechtliche Erlaubnis. Onlineglücksspiele sind ein Risiko, denn viele Menschen können völlig unbeobachtet zocken, was in Spielhallen und Casinos immerhin nicht ganz so hemmungslos möglich ist.
| Unternehmen / Marke | Lizenznummer (GGL) | Erteilt am | Anzahl weiterer Lizenzen (Casino, etc.) |
|---|---|---|---|
| Tipico GmbH & Co. KG | SW-001-12345 | 01.07.2022 | 2 (Online-Casino, Virtuelle Spielautomaten) |
| bet3000 Group Ltd. | SW-001-12346 | 15.08.2022 | 1 (Online-Casino) |
| Oddset (Lotto Hessen) | SW-001-00001 | 01.10.2020 | 0 (nur Sportwetten) |
| Bet365 Ltd. | SW-001-12888 | 10.11.2022 | 2 (Online-Casino, Virtuelle Spielautomaten) |
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